Geschichte des Weinguts Casa Buffetto
Folgende Personen haben sich beim Aufbau und Erhalt des Gutes verdient gemacht:
Herr und Frau Stöckli Hans und
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Der Umbau erforderte viel Energie, Ausdauer, Geduld und materiellen Aufwand, da es galt, auch viele widrige Hürden zu meistern.
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Die heutigen Eigner des ehemaligen "Cascina Buffetto" oder "Cascina Büfet" erwarben das Gut "La Casa in Collina" ausserhalb von San Damiano d'Asti von zwei Brüdern, deren Vater Volpe Giovanni, "il nonno", dieses Gut gekauft hatte.
Der Nonno der bis heute noch in San Damiano d'Asti lebenden Famillie bewies Mut und Weitblick, als er das Anwesen in den zeitlichen Wirren am Ende des 1. Weltkrieges kaufte. Beim Kauf am 14. Juli 1919 war der älteste von sechs Söhnen, Sebastiano, noch Kriegsgefangener und der jüngste Sohn, Tino, war erst vierjährig. Der Nonno kaufe das Gut von der turiner Anwaltsfamilie Felice Gherzi Paruzzo. Beim Kauf legte der religiöse Volpe Giovanni das Gelübde ab, eine kleine Kapelle zu bauen, sobald er das Gut abbezahlt habe. Das Gut arrondierte er damals auf 42 "Giornate" (ca. 17ha). Bereits 1927 war es soweit: Es enstand die Kapelle links des Strässchens, das zum Casa Buffetto einbiegt. Die Kapelle war mit Heiligenbildern und Motivbildern des Malers Arri Paolo von Asti geschmückt. In den dargestellten Heiligen fanden sich die Gesichtszüge der Kinder der Familie Volpe wieder. Leider stahlen in der Regennacht vom 30. April auf den 01. Mai 1998 Unbekannte diese Gemälde.

Der Nonno Giovanni Volpe war aber nicht nur ein mutiger und religiöser Mann, sondern auch ein tüchtiger Unternehmer in der schwierigen Zeit der Weltwirtschaftskrise. So besass er neben einem Pferd zum Ziehen der Wagen, zwei Ochsen, acht Kühe mit einigen Kälbern, sieben Schafe und drei Ziegen. Aus dem selbst angebauten Flachs stellte er Seile her. Als weitere Einkommensquelle diente ihm eine grosse Seidenraupenzucht, die er in der heutigen Junior Suite, dem sogenannten "Stöcklizimmer", hielt. Der Maulbeerbaum war damals im Piemont durchaus noch heimisch. Die kleine Maulbeerplatanen-Pergola im Hof soll heute daran erinnern. Wir freuen uns, dass wir von den sechs Söhnen des Nonno zwei noch persönlich kennenlernen durften, nämlich Sebastiano und Guglielmo sowie auch einige Enkel und Urenkel. Rosina, das Traubenmädchen, trägt den Namen von Guglielmos Frau.

Es war am 31. Juli 1994, genau 75 Jahre später, als das Weingut Cascina Buffetto von uns, der Familie Lütold-Nussbaumer, erworben und in einer abenteuerlichen Zeitspanne von sechs Jahren zur heutigen Locanda Casa Buffetto umgebaut wurde. Fast alles erinnert noch heute an das frühere Anwesen. Der Umbau erforderte viel Energie, Ausdauer, Geduld und materiellen Aufwand, da es galt, auch viele widrige Hürden zu meistern. Aber davon wollen wir schweigen, denn die Arbeit wurde in jeder Hinsicht durch das Resultat belohnt. Heute lässt sich der Herrensitz Casa Buffetto in alter Pracht bewundern und wurde dank seinem schlichten, klösterlichen Charakter zu einem historischen Prunkstück und einem kleinen Paradies im Herzen des Piemont.

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