Hier finden Sie eine Auflistung der aktuell erhältlichen Weine von Casa Buffetto.
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Die archäologischen Funde und die römischen Weingefäße in Terrakotta, die man fast überall auf den Hügeln von Asti und Monferrato gefunden hat, sprechen für die schon seit mindestens zweitausend Jahre alte Hingabe dieses Lands zum Weinbau.
Um die ersten schriftlichen Dokumente aufzufinden, muss man bis zur Zeit der Langobarden zurückgehen und sich dabei auf die Ältesten Belege des Kapitulararchivs von Asti beziehen. Diese Belege geben leider nicht genauer an, welche Rebearten auf den Kirchen- und Laienlandsgüter angebaut wurden. Zeugnisse des Weinanbaus findet man in jeder Ecke des Monferrato.
Reichlichere Notizen bekommen wir aus dem Kapitulararchiv von Casale, dass von der Traube Berbexina oder Berbesina (1249) berichtet und von der man auch noch woanders darüber hört. Das älteste örtliche aufgefundene Zitat über den Nebbiolo, bezieht sich auf das Testament, dass Tomaso Asinari seiner Frau hinterließ: „quantuor botallos carresaritios vini puri vinearum suarum de Cameyrano duos de nebiolo ed duos de nostrali". Vom Nebbiolo berichtet auch Pier De Crescenzi, ein bekannter Agronom aus dem dritten Jahrhundert.
Die Statuten von Canelli, aus dem Beginn des 14.Jahrhunderts, registrieren gute neun Kapitel über den Weinanbauschutz und beweisen so eindrücklich, welche grosse Bedeutung die Reben und der Wein für dieses Land hatten.
Vom Moscatello sprechen die Statuten von Asti aus dem Jahre 1379, wo man den Verkauf vor dem Fest von St. Michael von Weine, die nicht Moscatellum waren, verboten hatte. Von den Trauben Moscatellum „rinassi, vernace... et marvaxie" findet man Zeichen in den Statuten von Mondini aus dem Jahre 1468. Ab dem 16. Jh. steigen die Dokumente über Reben und Weine an Zahl und berichten über Anbausysteme und Kellerarten an denen man sich auch Heutzutage noch erinnert. Wir wissen auch über die angestiegene Strebsamkeit des örtlichen Adels für ihre Keller und deren Ehrgeiz für „ die Hochleistung ihrer 50 oder 100 Fässer in denen sie die Weine auch jahrelang aufbewahrten".
In dieser reichen Weingeschichte lässt sich die Barbera-Traube dank Graf Nuvolone erstmals belegen, der sie in seinem Bericht „Über den Weinanbau und der Art der Weinherstellung" des Jahres 1799 „zu den besten schwarzen Qualitätstrauben" einteilt. Aber man kann mit recht annehmen, dass zwischen den „ordinären schwarzen Trauben" auch schon die Barbera selbst miteinbezogen waren. Erst im 19. Jh. wird die Barbera vollständig aufgewertet, sodass nach der bekannten „Pomona Italiana" von Gallesio aus dem Jahre 1839 man über die Barbera immer mehr Zeugnisse finden kann, die ihre ausgezeichneten Referenzen und traditionelle Verbreitung als starker, trockener und lieblicher Wein erkennen. Geschichtlich wichtig ist zuletzt die im Jahre 1904 von Arnaldo Stucchi publizierte Karte über die ländliche Verbreitung des Barbera. Diese Karte, welche das Gebiet von Dogliani bis Casale abdeckt, zeigt, dass die Barbera hauptsächlich auf den Hügeln angebaut wurde, die sich von Asti, San Damiano, Canelli über Nizza bis nach Rocca d’Arazzo ziehen.
(Text von: "Proposte su una stroria del Barbera", Luciano Bertello und Govanni Minetti)

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